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IEK Lusan STB

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung „Plzen-Center Lusan“

Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung (nach §3 Abs. 1 BauGB)

zur Planung: Vorhabensbezogener Bebauungsplan VB/90/18 Einzelhandelsstandort „Plzen-Center Lusan“ liegen die Planunterlagen in den Räumlichkeiten des Stadtteilbüros zur Ansicht aus. Dies ist in den Öffnungszeiten der Bürgersprechstunden, Mo und Do: 11 – 13 Uhr und Do mittag: 15 – 17 Uhr möglich.

Zudem besteht die Möglichkeit der Abgabe einer Stellungnahme.

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Allgemein Leben in Lusan

Die Neugestaltung des Laune Tunnel – Ein Schlüsselprojekt des integrierten Entwicklungskonzeptes

Am 08. Oktober begannen die Arbeiten zur graphischen Neugestaltung des Laune-Tunnels. Vorausgegangen waren Sanierungsarbeiten an den Auf- und Abgängen, am Tunnelboden, den Wänden und der Decke.

Die Neugestaltung der Tunnelwände wird federführend von einem lokalen Künstler, Herrn Nicky Brehme, bzw. dessen Firma „Farbauftrag“ durchgeführt. Als Motiv wurde eine Mischwaldlandschaft mit Gebirgszügen gewählt, die um thüringische Sehenswürdigkeiten ergänzt wird. Die Arbeiten sollen bis zum 20.10.2018 abgeschlossen sein.

Das Projekt wird durch den Aktionsfonds Lusan als Sonderprojekt finanziert. Die Einrichtung des Fonds war durch die Aufnahme des Stadtteils Lusan in das Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ möglich. Der Aktionsfonds stellt normalerweise kurzfristig Mittel für Projekte von und für Anwohner parat. Daneben ist es aber auch möglich, Projekte auf den Weg zu bringen, die eine herausragende Rolle für die städtebauliche, soziale, etc. Entwicklung des Stadtteils spielen. Die Auswahl der Sanierung des Laune-Tunnels kommt nicht von ungefähr: Das integrierte Entwicklungskonzept (IEK) für Lusan definiert verschieden Schlüsselprojekte. Eines davon ist das „Schlüsselprojekt 3: Kreuzungsbereich und Wohnumfeld Nürnberger / Zeulsdorfer Straße“. Hierbei handel es sich um das Areal um das Plzen-Center. Das Entwicklungskonzept sieht vor, die städtebauliche Entwicklung zu forcieren und hier ein Stadtteilzentrum zu gestalten.

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IEK Lusan STB

ISEK GERA 2030 | IEK Lusan | Förderprogramm „Soziale Stadt“

Der nachfolgende Artikel soll ein bißchen die Zusammenhänge zwischen dem Stadtteilbüro, dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ sowie den Grundlagen, Inhalten und Voraussetzungen beleuchten und erklären.

Im Rahmen des Bund-Länder Förderprogramms „Soziale Stadt“ wurde für den Stadtteil Gera-Lusan ein „Integriertes Entwicklungskonzept“ (IEK) erarbeitet.

Bevor hier auf die Ziele und Aufgaben des IEK eingegangen wird, ein bißchen Hintergrundwissen zum Bund-Länder Programm „Soziale Stadt“. Das Programm verfolgt einen integrativen (= einbeziehend) Ansatz: Konkret bedeutet dies, daß Maßnahmen und Vorhaben nicht durch einen einzelnen Fachbereich entwickelt und umgesetzt werden, sondern unterschiedliche Handlungs- und Politikbereiche zusammen arbeiten. Das IEK ist dabei ein wichtiges Instrument, da es die wesentliche Grundlage für eine Förderung durch das Programm „Soziale Stadt“ ist.

Die Grundlagen für die Erarbeitung des IEK Lusan setzen sich aus unterschiedlichen Konzepten, Planung und Berichten zusammen. So finden unter anderem

  • das Integrierte Stadtentwicklungskonzept der Stadt Gera (ISEK GERA 2030)
  • der Flächennutzungsplan (FNP) 2020,
  • das Einzelhandels- und Zentrenkonzept 2017
  • der Jugendförderplan 2014-2020
  • die Integrierte Sozialberichterstattung 2014

Berücksichtigung bei der Aufstellung und Fortschreibung des IEKs.

Die inhaltlichen Kernaussagen werden in inhaltlichen Handlungsfeldern festgeschrieben, Beispiele hierfür können sein:

  • Wohnumfeld, Öffentlicher Raum und Verkehr
  • Betreuung und Bildung
  • Gesundheitsförderung und Pflege

Die Aufzählung ist natürlich nicht abschließend, daneben gibt es noch weitere instrumentelle Handlungsfelder, die sich von den oben genannten durch ihre Ausrichtung unterscheiden:

  • Image und Öffentlichkeitsarbeit
  • Stadtteilmanagement und Beteiligung
  • Verfahrenssteuerung und Ressourcenbündelung

Die erarbeiteten Handlungsfelder werden dann weiter in Handlungsbedarfe und Maßnahmen konkretisiert. Im Stadtteil Gera-Lusan wurden als inhaltliche Maßnahmen für die Programmumsetzung sechs so genannte Schlüsselprojekte bestimmt:

  1. Mobilitätskonzept für den Stadtteil
  2. Neugestaltung Heeresachse
  3. Aufwertung Kreuzungsbereich & angrenzendes Wohnumfeld Nürnberger Straße / Zeulsdorfer Straße
  4. Erweiterung Skate-Anlage Werner-Petzold-Straße
  5. Freiraumaufwertung Umfeld von Plzen-Center & Einkaufszentrum Nürnberger Straße
  6. Schaffung einer zentralen Anlauf & Beratungsstelle

Desweiteren gibt es die bereits oben im Text erwähnten instrumentellen Maßnahmen:

  • Einrichtung Stadtteilmanagement und Stadtteilbüro
  • Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Stadtteilzeitung „Leben in Lusan“)
  • Einrichtung eines Aktionsfonds

Die Aufgabe des Stadtteilbüros ist dabei, als Verbindungsglied zwischen der Stadtverwaltung und den Bürgern zu fungieren. Dies bedeutet einerseits die Sammlung und Weitergabe von Wünschen und Anregungen der Bürger an die Stadt, aber auch die Vermittlung von städtischen Vorhaben und Maßnahmen im Viertel.

Die genannten Schlüsselprojekte werden noch in nachfolgenden Artikeln genauer beschrieben werden.

Wenn Sie sich für die Themen erwärmen können, nachfolgend die Links, unter denen Sie das ISEK, IEK Lusan, etc. downloaden können.

Die entsprechenden Links finden Sie auch hier auf der Homepage unter der Rubrik „Links & Downloads“.

 

 

Quellen für den vorliegenden Text sind die Inhalte des integrierten Stadtentwicklungskonzept Gera 2030 und dem integrierten Entwicklungskonzept Lusan.