ISEK GERA 2030 | IEK Lusan | Förderprogramm „Soziale Stadt“

Der nachfolgende Artikel soll ein bißchen die Zusammenhänge zwischen dem Stadtteilbüro, dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ sowie den Grundlagen, Inhalten und Voraussetzungen beleuchten und erklären.

Im Rahmen des Bund-Länder Förderprogramms „Soziale Stadt“ wurde für den Stadtteil Gera-Lusan ein „Integriertes Entwicklungskonzept“ (IEK) erarbeitet.

Bevor hier auf die Ziele und Aufgaben des IEK eingegangen wird, ein bißchen Hintergrundwissen zum Bund-Länder Programm „Soziale Stadt“. Das Programm verfolgt einen integrativen (= einbeziehend) Ansatz: Konkret bedeutet dies, daß Maßnahmen und Vorhaben nicht durch einen einzelnen Fachbereich entwickelt und umgesetzt werden, sondern unterschiedliche Handlungs- und Politikbereiche zusammen arbeiten. Das IEK ist dabei ein wichtiges Instrument, da es die wesentliche Grundlage für eine Förderung durch das Programm „Soziale Stadt“ ist.

Die Grundlagen für die Erarbeitung des IEK Lusan setzen sich aus unterschiedlichen Konzepten, Planung und Berichten zusammen. So finden unter anderem

  • das Integrierte Stadtentwicklungskonzept der Stadt Gera (ISEK GERA 2030)
  • der Flächennutzungsplan (FNP) 2020,
  • das Einzelhandels- und Zentrenkonzept 2017
  • der Jugendförderplan 2014-2020
  • die Integrierte Sozialberichterstattung 2014

Berücksichtigung bei der Aufstellung und Fortschreibung des IEKs.

Die inhaltlichen Kernaussagen werden in inhaltlichen Handlungsfeldern festgeschrieben, Beispiele hierfür können sein:

  • Wohnumfeld, Öffentlicher Raum und Verkehr
  • Betreuung und Bildung
  • Gesundheitsförderung und Pflege

Die Aufzählung ist natürlich nicht abschließend, daneben gibt es noch weitere instrumentelle Handlungsfelder, die sich von den oben genannten durch ihre Ausrichtung unterscheiden:

  • Image und Öffentlichkeitsarbeit
  • Stadtteilmanagement und Beteiligung
  • Verfahrenssteuerung und Ressourcenbündelung

Die erarbeiteten Handlungsfelder werden dann weiter in Handlungsbedarfe und Maßnahmen konkretisiert. Im Stadtteil Gera-Lusan wurden als inhaltliche Maßnahmen für die Programmumsetzung sechs so genannte Schlüsselprojekte bestimmt:

  1. Mobilitätskonzept für den Stadtteil
  2. Neugestaltung Heeresachse
  3. Aufwertung Kreuzungsbereich & angrenzendes Wohnumfeld Nürnberger Straße / Zeulsdorfer Straße
  4. Erweiterung Skate-Anlage Werner-Petzold-Straße
  5. Freiraumaufwertung Umfeld von Plzen-Center & Einkaufszentrum Nürnberger Straße
  6. Schaffung einer zentralen Anlauf & Beratungsstelle

Desweiteren gibt es die bereits oben im Text erwähnten instrumentellen Maßnahmen:

  • Einrichtung Stadtteilmanagement und Stadtteilbüro
  • Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Stadtteilzeitung „Leben in Lusan“)
  • Einrichtung eines Aktionsfonds

Die Aufgabe des Stadtteilbüros ist dabei, als Verbindungsglied zwischen der Stadtverwaltung und den Bürgern zu fungieren. Dies bedeutet einerseits die Sammlung und Weitergabe von Wünschen und Anregungen der Bürger an die Stadt, aber auch die Vermittlung von städtischen Vorhaben und Maßnahmen im Viertel.

Die genannten Schlüsselprojekte werden noch in nachfolgenden Artikeln genauer beschrieben werden.

Wenn Sie sich für die Themen erwärmen können, nachfolgend die Links, unter denen Sie das ISEK, IEK Lusan, etc. downloaden können.

Die entsprechenden Links finden Sie auch hier auf der Homepage unter der Rubrik „Links & Downloads“.

 

 

Quellen für den vorliegenden Text sind die Inhalte des integrierten Stadtentwicklungskonzept Gera 2030 und dem integrierten Entwicklungskonzept Lusan.

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